Viele Unternehmen starten mit WordPress – und bleiben dann in Plugin-Chaos, Update-Stress und langsamen Page Buildern stecken. Wir helfen beim sauberen Wechsel zu einer wartbaren, schnellen Lösung.
WordPress ist kein schlechtes System. Im Gegenteil: Für einfache Websites und schnelle Starts ist es oft eine gute Wahl.
Die Probleme beginnen meist dann, wenn Anforderungen wachsen.
Mit jedem neuen Plugin steigt die Abhängigkeit. Updates werden verschoben, weil man nicht weiß, was danach nicht mehr funktioniert. Sicherheitsmeldungen häufen sich. Die Website wird langsamer, obwohl man eigentlich „optimiert“ hat. Inhalte lassen sich nur noch über komplexe Oberflächen pflegen, die mehr nach Baukasten als nach Redaktion aussehen.
Was wir häufig hören, ist kein Frust über WordPress selbst, sondern über den Zustand, in den die Website über die Jahre geraten ist. Niemand fühlt sich mehr wirklich sicher im System. Änderungen werden vermieden. Die Website steht still.
Page Builder versprechen Freiheit. Und am Anfang fühlt sich das auch so an.
Doch diese Freiheit hat ihren Preis.
Layouts und Inhalte sind technisch eng miteinander verknüpft. Inhalte lassen sich kaum noch unabhängig vom Design weiterverwenden. Redakteurinnen und Redakteure müssen Entscheidungen treffen, die eigentlich in die Entwicklung gehören. Gleichzeitig leidet die Performance, weil jede Seite aus einer Vielzahl verschachtelter Elemente besteht.
Spätestens wenn ein Relaunch oder ein Systemwechsel ansteht, wird klar: Die Website ist weniger ein flexibles System als vielmehr ein schwer beweglicher Block.
In den meisten Fällen ist nicht WordPress das Kernproblem.
Es ist ein System, das über Jahre gewachsen ist, ohne klare Leitplanken.
Viele Websites bestehen heute aus einer Mischung aus Core, Theme, Child Theme, Page Builder, Plugins und individuellen Anpassungen. Jede Komponente bringt eigene Updates, eigene Logiken und eigene Risiken mit sich. Das Ergebnis ist Komplexität – und die kostet Zeit, Geld und Nerven.
Gerade für Unternehmen, Verwaltungen oder Organisationen, die ihre Website als Arbeitswerkzeug verstehen, ist das auf Dauer keine gute Basis.
Weniger Abhängigkeiten, mehr Klarheit
Kirby und Statamic verfolgen einen grundlegend anderen Ansatz als klassische CMS mit Plugin-Marktplätzen. Sie sind bewusst schlank gehalten, verzichten auf unnötige Abhängigkeiten und geben die Kontrolle zurück an die, die die Website betreiben.
Kirby wird in Deutschland entwickelt und ist stark von einem klaren, pragmatischen Verständnis von Webentwicklung geprägt.
Es kommt ohne Datenbank aus, ist extrem flexibel und lässt sich exakt an die Inhalte und Prozesse eines Unternehmens anpassen.
Das Besondere an Kirby ist nicht ein einzelnes Feature, sondern die Ruhe, die es ins System bringt. Inhalte sind klar strukturiert, das System bleibt überschaubar, und Erweiterungen werden bewusst und gezielt umgesetzt – nicht über dutzende Plugins.
Statamic richtet sich an Projekte, bei denen Inhalte, Strukturen und Logiken deutlich komplexer sind.
Mehrsprachigkeit, große Inhaltsmengen, individuelle Redaktionsprozesse oder anspruchsvolle Integrationen lassen sich hier sauber abbilden, ohne das System zu überladen.
Statamic ist besonders dann stark, wenn eine Website nicht nur Marketingfläche ist, sondern Teil eines größeren digitalen Ökosystems.
Was sich nach dem Wechsel verändert
Ein Wechsel zu Kirby oder Statamic ist kein Selbstzweck.
Er lohnt sich, wenn Sie spürbar etwas gewinnen.
Unsere Kunden berichten vor allem von mehr Ruhe im Alltag. Änderungen lassen sich wieder vornehmen, ohne Angst vor Seiteneffekten. Inhalte sind logisch aufgebaut und verständlich gepflegt. Die Website lädt schnell, ohne dass ständig optimiert werden muss. Sicherheitsupdates verlieren ihren Schrecken, weil das System überschaubar bleibt.
Kurz gesagt: Die Website arbeitet wieder mit, nicht gegen das Team.
Für wen dieser Weg sinnvoll ist
Dieser Ansatz passt besonders gut, wenn Ihre Website mehr ist als eine Visitenkarte.
Wenn mehrere Personen Inhalte pflegen. Wenn Zuverlässigkeit wichtiger ist als kurzfristige Flexibilität. Und wenn Sie eine Lösung suchen, die auch in fünf oder zehn Jahren noch tragfähig ist.
Wenn Sie möglichst schnell und günstig online sein möchten, ist WordPress oft ausreichend.
Wenn Sie langfristig denken, lohnt sich ein Blick auf Alternativen.
So gehen wir vor
Wir starten nicht mit einem Tool, sondern mit einem Gespräch.
Zuerst schauen wir uns Ihre bestehende Website an und sprechen darüber, was wirklich gebraucht wird. Welche Inhalte sind relevant? Welche Prozesse sollen unterstützt werden? Was verursacht aktuell den größten Aufwand?
Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob Kirby oder Statamic sinnvoll ist – und wie ein Umstieg aussehen kann, ohne unnötige Risiken einzugehen.
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, ob WordPress noch zu Ihnen passt.